Commander Clash S20 E3: Wer zuerst zieht, gewinnt!
TL;DR
- Commander Clash S20 E3 präsentierte eine einzigartige Regel: "Wer zuerst zieht, gewinnt!".
- Diese Regel verschob den Fokus auf schnelle Card Draw-Engines und sofortige Win-Conditions.
- Deckbau-Strategien mussten auf maximale Geschwindigkeit und Tutor-Effekte ausgerichtet werden.
- Die Episode demonstrierte spannende Rennen und die Macht von Karten wie Thassa's Oracle.
- Sie bot Einblicke in alternative Spielweisen und die Anpassungsfähigkeit des Commander-Formats.
Commander Clash S20 E3: Eine Einführung in die besondere Regel
Die Episode S20 E3 von Commander Clash führte eine revolutionäre Regel ein, die das Spielgeschehen fundamental veränderte: "Wer zuerst zieht, gewinnt!". Diese unkonventionelle Bedingung zwang die Spieler, ihre üblichen Strategien und Deckbauansätze komplett zu überdenken. Commander Clash ist bekannt für seine experimentellen Regeln und die Art und Weise, wie es die Grenzen des beliebten Magic: The Gathering Commander-Formats auslotet. Diese spezielle Herausforderung versprach eine der aufregendsten und unvorhersehbarsten Partien der gesamten Serie zu werden, da sie die traditionellen Siegbedingungen komplett auf den Kopf stellte und eine völlig neue Art von Deckbau und In-Game-Strategien erforderte. Zuschauer wurden Zeugen eines hochspannenden Rennens, bei dem jede gezogene Karte potenziell über Sieg oder Niederlage entscheiden konnte.
Die 'Wer zuerst zieht, gewinnt!'-Regel verstehen
Die Regel "Wer zuerst zieht, gewinnt!" besagt, dass der erste Spieler, der eine Karte zieht, die explizit das Spiel gewinnt, sofort zum Sieger erklärt wird, unabhängig von Lebenspunkten, Board-State oder anderen traditionellen Win-Conditions. Dies ist ein drastischer Unterschied zum normalen Commander, wo man typischerweise durch das Reduzieren der Lebenspunkte der Gegner auf 0, durch Commander-Schaden oder durch spezifische Kartenfähigkeiten wie Felidar Sovereign oder Approach of the Second Sun gewinnt. Unter dieser Regel geht es nicht darum, die Bibliothek leer zu ziehen und dadurch zu verlieren, sondern darum, eine bestimmte Karte zu ziehen oder eine Bedingung zu erfüllen, die direkt an das Ziehen einer Karte geknüpft ist. Karten wie Thassa's Oracle oder Laboratory Maniac, die bei einer leeren Bibliothek oder dem Ziehen aus einer leeren Bibliothek einen Sieg ermöglichen, werden unter dieser Bedingung zu den mächtigsten Werkzeugen im Arsenal eines Spielers.
Deckbau-Strategien für den ersten Zug
Um unter der "Wer zuerst zieht, gewinnt!"-Regel erfolgreich zu sein, muss der Deckbau darauf abzielen, so schnell wie möglich die entscheidende Gewinnbedingung auf die Hand zu bekommen und zu aktivieren. Dies erfordert eine massive Konzentration auf Card Draw, Tutor-Effekte und synergistische Combos.
Auswahl der Commander
Die Wahl des Commanders ist unter dieser speziellen Regel entscheidender denn je. Spieler sollten Commander wählen, die entweder selbst Card Draw ermöglichen, als Tutor fungieren oder die Farben bieten, die für die schnellstmögliche Combo-Zusammenstellung unerlässlich sind. Commander wie Niv-Mizzet, Parun bieten sich an, da sie bei jedem Ziehen einer Karte Schaden verursachen und selbst Karten ziehen können, was eine Synergie mit der Gewinnbedingung schafft. Auch Commander, die schnelle Mana-Ramp oder Rekursion ermöglichen, sind wertvoll. Blau und Schwarz sind hier die dominantesten Farben, da sie Zugang zu den besten Draw- und Tutor-Effekten bieten. Ein Commander wie Kess, Dissident Mage ermöglicht es beispielsweise, Spontanzauber und Hexereien aus dem Friedhof erneut zu wirken, was für Tutor- und Card-Draw-Spells extrem potent ist.
Schlüsselkarten und Combos
Die Kernstrategie dreht sich um Karten, die das Spiel gewinnen, wenn die Bibliothek leer ist oder eine bestimmte Bedingung beim Ziehen erfüllt wird. Die prominentesten Beispiele sind:
Thassa's Oracle
Diese Karte ist wahrscheinlich die effektivste Win-Condition unter der "Wer zuerst zieht, gewinnt!"-Regel. Ihre Fähigkeit, das Spiel zu gewinnen, wenn die Anzahl der Karten in der Bibliothek geringer oder gleich der Hingabe zu Blau und Schwarz ist, macht sie in Kombination mit Effekten, die die Bibliothek leeren, extrem gefährlich.
| Statistik | Wert |
|---|---|
| Manakosten | UB |
| Typ | Kreatur — Merfolk Wizard |
| Stärke / Widerstandsfähigkeit | 1 / 3 |
| Farben | Blau, Schwarz |
| Set |
Theros Beyond Death (THB) |
| Rarität | Selten |
| Fähigkeit | Wenn Thassa's Oracle ins Spiel kommt, schaue dir die obersten X Karten deiner Bibliothek an, wobei X deine Hingabe zu Blau und Schwarz ist. Lege bis zu eine davon auf deine Hand und den Rest in beliebiger Reihenfolge auf den unteren Teil deiner Bibliothek. Wenn X größer oder gleich der Anzahl der Karten in deiner Bibliothek ist, gewinnst du das Spiel. |
Thassa's Oracle glänzt in Decks, die schnell ihre Bibliothek leeren können, oft in Kombination mit Karten wie Demonic Consultation oder Tainted Pact. Diese können die Bibliothek in einem Zug auf wenige oder keine Karten reduzieren, wodurch Thassa's Oracle bei Eintritt ins Spiel sofort das Spiel gewinnt. Solche Combos sind ein zentraler Bestandteil vieler cEDH-Decks und unter der "Wer zuerst zieht, gewinnt!"-Regel noch potenter. Weitere Informationen zu dieser Karte und ähnlichen Strategien finden Sie in unserer Sammlung von Magic: The Gathering Singles.
Laboratory Maniac und Jace, Wielder of Mysteries
Diese Karten bieten eine ähnliche Win-Condition: Man gewinnt das Spiel, wenn man aus einer leeren Bibliothek zieht. Laboratory Maniac ist eine Kreatur, während Jace, Wielder of Mysteries ein Planeswalker ist, der zusätzlich Card Draw ermöglicht.
Um diese Win-Conditions zu erreichen, sind folgende Kartentypen unerlässlich:
- Massiver Card Draw: Karten wie Ad Nauseam, Peer Through Depths, Brainstorm, Ponder, Mystic Remora und Rhystic Study sind entscheidend, um die Bibliothek schnell zu durchkämmen.
- Tutor-Effekte: Demonic Tutor, Vampiric Tutor, Mystical Tutor und Imperial Seal sind unverzichtbar, um die benötigten Combo-Teile oder die Win-Condition selbst zu finden. Ein Demonic Tutor kann in einem solchen Format den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage bedeuten.
- Bibliotheksmanipulation: Sensei's Divining Top und Scroll Rack helfen, die obersten Karten der Bibliothek zu kontrollieren und so die Chancen zu erhöhen, die entscheidende Karte zu ziehen.
| Karte | Manakosten | Typ | Effekt unter der Regel | Synergien |
|---|---|---|---|---|
| Statistik | Wert |






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